Honig - das süße Allzweckmittel

Schon in der Steinzeit schätzten die Menschen Honig als Nahrungsmittel.


Honig ist das Produkt. das aus der Vermengung von Nektar. bzw. Honigtau mit
den körpereigenen Säften der Biene entsteht. Für die Produktion von 1kg
Kleehonig müssen ca. 6 Millionen Einzelkleeblüten angeflogen werden.

Ob Honig hell oder dunkel, fest, cremig oder flüssig ist. hängt von den
verschiedenen Faktoren ab, die die Beschaffenheit des Nektars beeinflussen:

  • aus welchen Pflanzen stammt er?
  • wie groß und wie entwickelt waren die Blüten?
  • welche Temperatur-, Licht-. Luft-, Sonneneinstrahlungs- und
    Windverhältnisse herrschen am Standort?
  • st der Boden feucht oder trocken. steinig oder sandig. gedüngt. reich oder
    arm an Mineralien?

Verschiedene Zucker. Säuren, Stickstofiverbindungen. Mineralstoffe und
Vitamine. Farb- und Aromastoffe im Nektar bestimmen die Eigenschaften des
Endprodukts Honig.

 

ln erster Linie besteht Honig aus verschiedenen natürlichen Zuckerarten. vor
allem Fruchtzucker (Fructose) und Traubenzucker (Glukose). Auch geringe
Anteile an Rohrzucker und Dextrin sind vorhanden.

 

Des Weiteren enthält Honig die Mineralstotfe Kalium. Kalzium, Natrium.
Magnesium. Kieselerde. Eisen. Kupfer, Mangan. Chlor. Phosphor, Schwetel.
Diese Mineralstoffe sind für den menschlichen Organismus lebenswichtig. An
Vitaminen finden sich im Honig u.a. kleine Mengen der Vitamine B,. B;. Bl,. C.
Pantothensäure, Nikotinsäure. Folsäure und Biotin.

 

Wichtig sind auch die stoffwechselfordernden Enz} me.
Das die Herztätigkeit und das Nerxens} stem unterstützende Hormon Azetylcholin
tindet sich im Honig ebenso wie antibakteriell wirkende Stofte und
Stickstoffverbindungen (z.B. Aminosäuren).


Die für Geschmack und Geruch des Honigs ausschlaggebenden Säuren und
Aromastoffe tragen zur Anregung der Verdauung bei.

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Inhaltsstoffe von Honig
Eine sehr detaillierte Beschreibung der Inhaltsstoffe von Honig. Erstellt von der Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau - Fachtentrum Bienen in Veitshöchheim.
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