Durch ihre Bestäubungsleistung tragen Bienen maßgeblich zur Erhaltung der biologischen Vielfalt bei – durch den Erhalt und die Erneuerung der Blütenpflanzen sowie durch den reichlichen Frucht- und Samenansatz der Wild- und Kulturpflanzen als Nahrungsgrundlage vieler Tierarten.

Bienen und andere Insekten schaffen durch die Bestäubung von Agrarpflanzen einen enormen Wert: Der globale ökonomische Nutzen wird für das Jahr 2005 auf etwa 153 Milliarden Euro geschätzt.

Von der Bestäubung durch Honigbienen hängen in Deutschland wichtige landwirtschaftliche Erträge im Pflanzen- und Obstbau ab. Viele Kulturpflanzenarten sind auf den Blütenbesuch von Insekten wie Honig- oder Wildbienen angewiesen oder ihr Ertrag wird durch sie höher und sicherer.

Die Honigbienen sind eine Gattung aus der Familie der Echten Bienen. Die Gattung umfasst je nach taxonomischer Auffassung sieben bis zwölf staatenbildende Arten, von denen die meisten nur in Asien heimisch sind.

Wissenschaftlicher Name: Apis

Lebenserwartung: Westliche Honigbiene: 42 – 152 Tage

Höhere Klassifizierung: Apini

Rang: Gattung

 

Honig ist ein von Honigbienen zur eigenen Nahrungsvorsorge erzeugtes und vom Menschen genutztes Lebensmittel aus dem Nektar von Blüten oder den zuckerhaltigen Ausscheidungsprodukten verschiedener Insekten, dem sogenannten Honigtau.

 

Honigbienen haben an der 3.- 6. (4 mittleren) Bauch schuppen je ein Paar Wachsdrüsen sogenannte Wachsspiegel. Darüber hinaus scheidet die gesamte Oberfläche des Chitinpanzers Wachs aus, das aber

ausschließlich Schutzfunktion hat. Die Drüsenaktivität hat zwischen 12 und 18 Lebenstag einer Arbeiterin ihren Höhepunkt.

Das Wachs wird von den Wachsdrüsen in Form von Wachsplättchen in der Größe der

Wachsspiegel (Gewicht: 0,0008 g) ausgeschieden, die sich am Ende des Vorgangs in der

zugehörigen Wachstasche befinden.

 

 Während ihres Sammel-Flugs von Blume zu Blume sammeln die Bienen die Blütenstaubkörner vieler verschiedener wildwachsender Pflanzen auf. Blütenpollen ist die reichste Quelle an natürlichen Vitaminen, Mineralien, Proteinen und Aminosäuren, Enzymen und Co-enzymen.